08. Dezember 2003, 00:05 Uhr, Feliciaeine weihnachtsgeschichteein kleines mädchen sass am strassenrand.
zählte steinchen mit der hand.
fündhundert und sechs, fünfhundert und sieben,
wo nur waren ihre eltern geblieben?
der wind bliess kalt, 's war dunkle nacht.
hier zu sitzen überhaupt nicht angebracht.
'bist du allein?'
das mädchen blieb stumm, hiess das ja oder nein?
'willst du mit mir gehen?
willst du etwas schönes sehen?'
etwas schönes, ja doch, klar.
wie wäre das jetzt wunderbar.
doch fiel ihr ein, was ihre mutter ihr einst beigebracht:
geh niemals mit jemandem mit bei nacht.
'nein.'
'nein?
gut, wenn du nicht willst, dann lass es sein!'
eintausendzweihundertunddrei...
...und dabei...
...hätte der warme tee ihr bestimmt geholfen, ihr warm geben...
vielleicht wäre sie jetzt noch am leben.
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03. Dezember 2003, 00:00 Uhr, Feliciaverwirrttotal.
die verwirrung war radikal.
eine totale verwirrung.
sie war ja noch so jung.
sie war jetzt reich.
lotto.
sie hatte auf die richtigen fünf gesetzt.
glück.
einmal in ihrem leben.
reichtum.
endlich.
schönheit.
endlich.
so lange hatte sie auf diesen zeitpunkt gewaret.
jetzt war ihr leben entartet.
gestartet...
so lange gehofft.
jetzt war er gekommen.
wie war sie benommen!
war da.
sie war reich.
sie war glücklich - oder nein?
und doch...
...und doch konnte sie's nicht sein.
sie beschloss doch nicht anzurufen,
nahm den lottoschein und liess das geld geld sein.
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